Was tun gegen die Pollenallergie?

Blumen, Gräser, Sträucher und Bäume – sie alle produzieren Blütenstaub. Dieser besteht aus einzelnen Pollen, die der Wind über viele Kilometer transportieren kann. Pollen können allergische Reaktionen auslösen, die sich als Heuschnupfen mit tränenden Augen, Niesen und Juckreiz äussern können.

Auf Pollenkalender achten

Grundsätzlich lässt sich fast jede allergische Reaktion vermeiden, wenn man das entsprechende Allergen vermeidet. Bei Pflanzenpollen ist das leider nur beschränkt möglich. Ein Pollenkalender kann aber helfen, den Pollen aus dem Weg zu gehen. Diesen finden Sie auf unserem Merkblatt Pollen. Ebenfalls gibt es beispielsweise die App "Pollen-News" vom aha!Allergiezentrum Schweiz, welche die aktuelle Pollenprognose sowie weitere Tipps im Umgang mit Pollen zur Verfügung stellt. Sie ist kostenlos im App Store und im Google Play Store erhältlich.

Tipps gegen die Pollen

Während der Pollenzeit sollte Ihre Wohnung, vor allem Ihr Schlafzimmer, möglichst pollenfrei sein. In der Fotostrecke erfahren Sie, wie Ihnen das gelingt: 

Weitere Tipps bei Pollenallergie: 

  • Lüften: Kurz nach einem Regenguss ist die ideale Zeit, die Fenster zu öffnen, da die Luft weniger Pollen enthält.
  • Pflanzen: Räumen Sie alle Pflanzen aus den Wohnräumen - insbesondere aus dem Schlafzimmer. Vor allem der beliebte Ficus bejamini, die Birkenfeige, kann zu Symptomen führen.
  • Staubsaugen: Saugen Sie Böden und Polstermöbel häufiger als normal und benutzen Sie einen Staubsauger mit Pollenfilter (HEPA-Filter-Klasse 12). 
  • Raumluft: Verwenden Sie keine Luftbefeuchter. Reinigen Sie die Raumluft nur mit Luftreinigern, die einen HEPA-Filter haben.
  • Sport: Verzichten Sie möglichst auf Sport im Freien. Weichen Sie auf Indoor-Sport (zum Beispiel im Fitnesscenter oder Hallenbad) aus. 
  • Garten: Entfernen Sie stark allergene Pflanzen aus dem Garten.
  • Ferien: Falls Sie wissen, auf welche Pollen Sie allergisch sind, planen Sie Ihre Ferien entsprechend und versuchen Sie, diesen Pollen aus dem Weg zu gehen. Insbesondere Berggebiete und Orte am Meer bieten ein pollenarmes Klima.

Asthmatiker und Pollen

Bei Asthmatikern kann es aufgrund allergischer Pollen-Reaktionen zu Asthmaanfällen mit Atemnot kommen. Für Asthmatiker ist es in der Pollensaison deshalb besonders wichtig, die Medikamente richtig anzuwenden und über Notfallmedikamente Bescheid zu wissen. LUNGE ZÜRICH bietet dafür Videos sowie Asthma-Schulungen an:

Weitere Informationen

aha! Allergiezentrum Schweiz

 

April 2017