Diagnose von Schlafapnoe

Schlafapnoe-Betroffene leiden oft jahrelang unter unerklärlicher Tagesmüdigkeit, bis sie den Weg zum Arzt finden.  

Erste Hinweise aus dem Umfeld

Die Betroffenen selbst merken oft nichts von ihrem lauten, unregelmässigen Schnarchen und den nächtlichen Atemaussetzern. Meist werden diese typischen Schlafapnoe-Symptome von ihren Partnerinnen oder Partnern beobachtet. Personen, die ein erhöhtes Schlafapnoe-Risiko aufweisen, sollten deshalb die Beobachtungen ihrer Nahestehenden zu Herzen nehmen.

Ambulante Schlafuntersuchung zu Hause

Bei der ambulanten Untersuchung schlafen die Betroffenen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung. Während der Nacht misst ein tragbares Gerät verschiedene Körperfunktionen wie Herztätigkeit, Sauerstoffgehalt im Blut, Atembewegungen und den Luftfluss durch die Nase. Die Daten werden im Gerät gespeichert und später von einer Ärztin oder einem Arzt ausgewertet.

Untersuchung im Schlaflabor

Im Schlaflabor zeichnet ein Gerät ähnlich wie bei der ambulanten Schlafuntersuchung verschiedene Körperfunktionen auf. Die Aufzeichnung der Hirnströme gibt Aufschluss über Aufwachreaktionen, Schlaftiefe und -qualität. Zusätzlich werden die Schlafenden mit eine Videokamera überwacht.

Konzentrations- und Wachbleibe-Test

Spezielle standardisierte Tests geben Hinweise auf die Konzentrationsfähigkeit der Schlafapnoe-Betroffenen sowie auf die Fahrtauglichkeit und die Neigung, tagsüber plötzlich einzuschlafen. Schläfrigkeit lässt sich somit nicht nur subjektiv mit einem Fragebogen erfassen, sondern auch objektiv messen. Das ist für Autofahrende, insbesondere Berufschauffeure sehr wichtig

Weitere Informationen

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November 2016

Zuletzt geändert:
7. Dezember 2016