LuftiBus im Schulhaus

Ein Teil des LuftiBus-Teams mit den Forschern des Kinderspitals Zürich.

Ein LuftiBus-Mitarbeitender erklärt den Schülern, wie die Tests funktionieren. 

Mit dem Spirometer wird die Lungenfunktion der Schüler gemessen. 


Mit dem LuftiBus engagiert sich LUNGE ZÜRICH in der Prävention und Früherkennung von Lungenkrankheiten. 2013 startete mit „LuftiBus im Schulhaus“ (LUIS) ein neues Projekt für Schulkinder im Kanton Zürich.

Lungenkrankheiten bei Kindern

Gerade bei Kindern haben Atemwegs- und Lungenkrankheiten wie Asthma, Allergien und chronischer Husten in den letzten Jahren zugenommen. Eines von zehn Kindern in der Schweiz leidet an Asthma und viele müssen regelmässig Medikamente einnehmen.

Ziel des Projektes

Im Rahmen von „LufitBus im Schulhaus“ haben wir mit hochmodernen Methoden die Lungenfunktion und Atemwegsentzündungen von tausenden Schulkindern präzise gemessen. Gleichzeitig haben wir mit Unterstützung der ETH Zürich Daten über die Belastung der Innen- und Aussenluft bei den Schulhäusern gesammelt. Mit einem Fragebogen wurden die Kinder und Jugendlichen zudem spezifisch nach Atemwegssymptomen befragt.

Wichtig für die Forschung

Das Projekt „LuftiBus im Schulhaus“ wird wissenschaftlich begleitet, unter anderem durch das Kinderpital Zürich durch den Kinder-Lungenfacharzt PD Dr. Alexander Möller. Gemäss Angaben von PD Dr. Möller ist die LUIS Studie mit den umfangreichen Daten einmalig und wird es hoffentlich erlauben, weitreichende Aussagen bezüglich der Lungengesundheit von Kindern im Zusammenhang mit der Qualität der Innen- und Aussenluft zu machen.

Zeitraum

Die Tests und Messungen wurden von 2013 bis 2016 durchgeführt.

Aktueller Stand

Die Messungen in den Schulhäusern wurden im Dezember 2016 abgeschlossen. Insgesamt haben über 4'500 Schulkinder am Projekt teilgenommen. Das Team um PD. Dr. Alexander Möller, Kinderspital Zürich, wertet nun die Studiendaten aus.

 

März 2017