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Engagement von LUNGE ZÜRICH

LUNGE ZÜRICH setzt sich seit Jahren erfolgreich für den umfassenden Schutz vor Passivrauchen ein.

 

rauchfreiessen.ch und rauchfreischlafen.ch

Bereits 2001 hat LUNGE ZÜRICH den Online-Gastroführer rauchfreiessen.ch initiiert, auf dem Besucher kostenlos nach Restaurants, Bars und Cafés mit klarer Raucherregelung suchen konnten. Der Gastroführer verzeichnete über 1'500 Einträge in der ganzen Schweiz und wurde ab 2008 auch französischsprachig geführt. Anfang 2008 lancierte LUNGE ZÜRICH den Online-Hotelführer rauchfreischlafen.ch, auf dem rund 500 Hotelbetriebe aus der ganzen Schweiz registriert waren. Beide Online-Führer wurden mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen im Mai 2010 eingestellt.

 

Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen" im Kanton Zürich

Ein Meilenstein des Engagements von LUNGE ZÜRICH war die Lancierung der Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen", die rauchfreie Gastronomiebetriebe im Kanton Zürich forderte. Die Volksinitiative wurde am 28. September 2008 vom Zürcher Stimmvolk deutlich angenommen; bis zur Inkraftsetzung dauerte es allerdings nochmals fast zwei Jahre. Der Weg zu rauchfreien Gastronomiebetrieben im Kanton Zürich war lang und teilweise steinig, wie folgende Chronik der Volksinitiative zeigt:

  • Anfang 2006: Start der Unterschriftensammlung
  • Mitte 2006: Einreichung der Volksinitiative mit 26'000 Unterschriften - nötig gewesen wären 6'000
  • Mitte 2007: Der Regierungsrat des Kantons Zürich spricht sich für die Volksinitiative aus.
  • Frühling 2008: Der Kantonsrat spricht sich gegen die Volksinitiative und für einen verwässerten Gegenvorschlag aus. In der Folge macht auch der Regierungsrat eine Kehrtwende gegen die Volksinitiative. Sowohl die Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag kommen damit vors Volk.
  • 28.9.2008: Das Zürcher Stimmvolk spricht sich mit rund 57% klar für die Volksinitiative aus.
  • Herbst 2009: Die Zürcher Regierung legt den Entwurf für die Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen vor. Darin sind bediente Fumoirs sowie eine Übergangsfrist von 6 Monaten ab Inkrafttreten vorgesehen.
  • Anfang 2010: Das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen liegt vor. Es tritt per 1.5.2010 in Kraft und sieht keine Übergangsfrist vor. Damit ist die Zürcher Regierung in Zugzwang: Kantonal länger dauernde Übergangsfristen sind nicht erlaubt.
  • 1.5.2010: Das Bundesgesetzt und das kantonale Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen treten gleichzeitig ohne Übergangsfrist in Kraft. In Zürich sind bediente Fumoirs erlaubt.

 

Weitere Informationen zum Rauchverbot im Kanton Zürich