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Grundlagen

Feinstaub in der Aussen- und Innenluft beeinträchtigt die Lungenfunktion. In Innenräumen stellt insbesondere Tabakrauch eine gefährliche Feinstaubquelle dar.


Die Diskussion um Feinstaub, die Gefährlichkeit des Dieselrusses und das Partikelfilterobligatorium sind allgegenwärtig. Feinstaub und besonders der Dieselruss beeinträchtigen unsere Lungenfunktion, und das schon in den kleinsten Mengen. Feinstaub gibt es aber auch in der Innenluft. Zum einen schwebt ein Teil der kleinen Partikel direkt aus der Aussenluft in die Innenräume, zum anderen wird er direkt in den Innenräumen produziert.

 

Hauptquelle ist hier vor allem das Rauchen. Die chemische Zusammensetzung des Zigarettenrauchs ist vergleichbar mit den Abgasen von Dieselautos (ohne Filter). Zudem dominieren bei beiden die sehr feinen Partikel, welche bis in die kleinsten Verästelungen der Lunge vordringen können. Diverse Studien haben Messungen in Gastrobetrieben mit unterschiedlichen Rauchregelungen durchgeführt und alarmierende Messresultate erhalten. In Räumen, wo geraucht werden darf, wurden Konzentrationen bis zu 1000 µg/m3 gemessen (durchschnittlich zwischen 300 und 400 µg/m3). Raucherzonen brachten keine Senkung der Feinstaubwerte. Abgetrennte rauchfreie Räume hatten zwar signifikant weniger Feinstaub, jedoch immer noch ein Mehrfaches der Aussenluft. Es wurde zudem festgestellt, dass die Feinstaubwerte noch Stunden nach der letzten gerauchten Zigarette signifikant erhöht waren. Nur in Gastrobetrieben, in welchen ein totales Rauchverbot besteht, wurden mit der Aussenluft vergleichbare Werte gemessen.

 

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