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Der Laubbläser

Laubbläser erleichtern zwar die Arbeit im Garten, emittieren jedoch neben viel Lärm auch hohe Schadstoffkonzentrationen und wirbeln Unmengen von Feinstaub auf. Dies ist schädlich für die Gesundheit.

 

Nicht nur im Herbst, auch unter dem Jahr werden motor- und batteriebetriebene Laubbläser dazu verwendet, den Garten und andere Areale von Laub und Schmutz zu befreien. Mit diesen Geräten kann – im Vergleich zur Arbeit mit dem Rechen – Zeit und Arbeitskraft gespart werden. Den negativen Seiten der Laubbläser wird dabei oft keine Beachtung geschenkt. Denn so praktisch die Geräte auch wirken – die negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, abgesehen vom störenden Lärm, werden oft nicht erkannt oder ignoriert.

 

Mehr Schadstoffe als Autos

Die Zwei- und Viertaktmotoren der Laubbläser emittieren grosse Mengen an Schadstoffen, die die Emissionen von Personenfahrzeugen oftmals um ein Vielfaches übersteigen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn statt Gerätebenzin normales Benzin verwendet wird. Auch wenn Gerätebenzin teurer ist, lohnt es sich, dieses zu verwenden, da damit die Schadstoffemissionen gesenkt werden können.

 

Aufgewirbelter Feinstaub

Laubbläser blasen mit bis zu 300 Stundenkilometern. Als Vergleich: Der Sturm Lothar im Jahr 1999 hatte maximale Böen von 260 Stundenkilometer. Neben Laub werden dabei auch viel Feinstaub, Schmutz, Allergene, Pilzsporen und andere Kleinstpartikel aufgewirbelt. Unter Umständen – je nach meteorologischen Bedingungen – bleiben diese Partikel für längere Zeit in der Luft schweben und werden eingeatmet. Dies hat nicht nur für Allergiker negative Auswirkungen, sondern auch für empfindliche und lungenkranke Personen. Es wird geraten, bei der Arbeit mit dem Laubbläser Atemschutzmasken zu tragen, wobei unbedingt auch auf Mitmenschen geachtet und Rücksicht genommen werden sollte. Am besten für Gesundheit und Umwelt ist es, wenn gar nicht mit der Maschine, sondern mit dem Rechen gearbeitet wird. Dies reduziert die Feinstaub- und Schadstoffbelastung, den Lärm und dient zugleich als sportliche Betätigung.

 

Quellen:

Artikel WOZ

Artikel naturschutz.ch

Artikel die Grüne Zürich

 

 Letzte Aktualisierung: Februar 2016