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Hausstaubmilben

Hausstaubmilben sind winzige Spinnentierchen, deren Kot allergische Reaktionen auslösen kann.

Die winzigen Spinnentierchen, die nur unter dem Mikroskop sichtbar sind, ernähren sich von Hautschuppen. Menschen verlieren pro Tag etwa 1.5 Gramm Hautschuppen – Nahrungsgrundlage für etwa 1.5 Millionen Hausstaubmilben. Die Tierchen produzieren einen eiweissreichen Kot, der allergische Reaktionen auslösen kann.

 

Die Hausstaubmilben leben vor allem dort, wo sie ausreichend Nahrung finden: in Matratzen, Duvets und Kissen, Teppichen, Vorhängen und Polstermöbeln. Vor allem im Bett finden die Tierchen optimale, feuchtwarme Bedingungen für die Fortpflanzung. Da der Mensch etwa ein Drittel der Zeit im Bett verbringt, hat er ausreichend Kontakt mit dem allergieauslösenden Milbenkot. Ausschütteln von Betten sowie Staubsaugen ohne speziellen Filter wirbeln Staub und damit Milbenkot auf.

 

Tipps zur Vorbeugung asthmatischer Beschwerden

  • Matratzen mit milbendichtem Bezug umhüllen.
  • Kopfkissen und Duvets mit milbendichtem Bezug umhüllen oder alle drei Monate bei 60 Grad waschen (Milben sterben erst bei 60 Grad).
  • Bettwäsche alle 1 bis 2 Wochen wechseln und bei 60 Grad waschen
  • Beim Kauf von Plüschtieren auf deren Waschbarkeit achten. Milbenallergische Kinder sollten nur ein Stofftier ins Bett nehmen.
  • Stofftiere alle drei Monate bei 60 Grad waschen oder öfters bei 30 Grad (um wenigstens die Allergene rauszuwaschen). Alternativ können Stofftiere für 24 Stunden ins Tiefkühlfach gelegt werden, um die Milben zu töten. Die Allergene können anschliessend auch bei 30 Grad rausgeschwaschen werden.
  • Schlafräume 3- bis 4-mal täglich während etwa 10 Minuten lüften
    Luftfeuchtigkeit bei 45 bis 55 % halten (im Winter leicht heizen).
  • Auf Luftbefeuchter im Schlafzimmer verzichten.
  • Luftreiniger mit HEPA-Filter verwenden.
  • Tägliches Staubsaugen (Staubsauger mit HEPA-Filter) reduziert Staub auf ein Minimum. Zusätzlich Böden einmal wöchentlich feucht aufnehmen.
  • Schlaf- und Wohnräume auf Staubfänger wie Vorhänge, Polstermöbel, Teppiche überprüfen und entfernen, was nicht unbedingt nötig ist.

Letzte Aktualisierung: Januar 2011