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Behandlung

Die Ursachen von Cystischer Fibrose können bis heute nicht behandelt werden; die Therapie beschränkt sich deshalb auf die Behandlung der Symptome.


Bis heute ist es nicht möglich, die Ursache der Cystischen Fibrose – den Gendefekt – zu korrigieren. Deshalb beschränkt sich die Behandlung auf die vielfältigen Symptome der Krankheit Die Therapie zielt darauf, die Funktion der betroffenen Organe möglichst lange zu erhalten, um die Lebensqualität zu steigern und die Lebenserwartung zu erhöhen.

 

Medikamente

Antibiotika haben entscheidend zur besseren Prognose der Krankheit beigetragen. Sie werden entweder in Form von Tabletten geschluckt oder über längere Zeit inhaliert. Bei einer Verschlechterung verabreicht man die Antibiotika durch eine Vene. Diese Therapie dauert etwa zwei Wochen und kann im Spital oder zuhause durchgeführt werden. Mit zunehmendem Gebrauch von Antibiotika häufen sich Probleme wie Allergien und andere Nebenwirkungen. Zudem entwickeln die Bakterien gegen die Antibiotika mit der Zeit eine Resistenz (Unempfindlichkeit). Inhalationen mit Medikamenten, welche schleimlösend, entzündungshemmend und bronchialerweiternd wirken, sind weitere wichtige Behandlungen der CF.

 

Die Atemphysiotherapie ist genauso wichtig wie die medikamentöse Therapie. CF-Patienten benötigen täglich eine Stunde oder länger für spezielle Übungen, die den zähen Schleim in den Lungen lösen. Schon im Kindesalter lernen die Betroffenen, wie man mit Hilfe dieser Übungen den Schleim aus den Lungen befördert.

 

Ernährung

Durch die dauernden Infektionen und die ungenügende Funktion der Bauchspeicheldrüse leiden CF-Patienten oft unter Mangelernährung. Sie haben Untergewicht und Vitaminmangel. Die meisten CF-Patienten brauchen mehr Kalorien als gesunde Menschen und sollten deshalb auch mehr fett- und kohlenhydratreiche Speisen essen. Damit der Körper die Nährstoffe trotz ungenügender Funktion der Bauchspeicheldrüse aufnimmt, müssen die Patienten zu den Mahlzeiten Enzympräparate einnehmen. Die Enzyme spalten die Nahrung in einzelne Bestandteile, die dann über den Darm in den Blutkreislauf aufgenommen werden.

 

Letzte Aktualisierung: Januar 2011