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Grundlagen

Zwischen November 2002 und Juni 2003 erregte die Lungenkrankheit SARS weltweit grosses Aufsehen. Mehrere Tausend Personen erkrankten am neuen Virus, Hunderte starben daran. Hauptsächlich betroffen waren China und Hongkong.


Mitte 2003 konnte SARS eingedämmt werden. Seither geht gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO keine unmittelbare Gefahr mehr für die öffentliche Gesundheit aus.

 

Infektion

Bei der Lungenkrankheit SARS (Schweres aktues respiratorisches Syndrom) handelt es sich um eine Virusinfektion. Erreger ist ein Corona-Virus (SARS-CoV), das von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion übertragen wird. Während der Epidemie im Jahre 2003 waren hauptsächlich das Medizinal- und Pflegepersonal sowie Familienmitglieder erkrankter Personen betroffen – Personen also, die in einem engen Kontakt zu SARS-Fällen standen. Andere Übertragungswege als die Tröpfcheninfektionen konnten aber bislang nicht ganz ausgeschlossen werden.

 

Symptome

Ein Verdacht auf SARS ist dann begründet, wenn folgende Bedingungen zutreffen:

  • über 38 Grad Fieber
  • Husten
  • Atembeschwerden
  • Kontakte mit SARS-Kranken oder Aufenthalt in betroffenen Gebieten während der letzten 10 Tage

Bei der Diagnose SARS handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose.

 

Schutz

Aussergewöhnliche Schutzmassnahmen müssen nicht ergriffen werden. Bei Angst vor einer möglichen Ansteckung hilft das Tragen einer Atemschutzmaske. Als Desinfektionsmittel kommen herkömmliche Mittel – vor allem solche auf Alkoholbasis – in Frage.

 

Letzte Aktualisierung: Januar 2011