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Grundlagen

Die Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durch Tuberkulose-Bakterien verursacht wird. Die häufigste Form ist die Lungentuberkulose.


Die Übertragung der Tuberkulose erfolgt über Tröpfcheninfektion: Durch Husten werden mikroskopisch kleine, keimenthaltende Speicheltröpfchen in die Luft befördert. Diese können dann von einem anderen Menschen eingeatmet werden. Bei ungefähr 10% der Personen, die Bakterien auf diese Weise eingeatmet haben, entwickelt sich eines Tages – oft erst Jahre nach der Ansteckung – Tuberkulose. Die anderen 90% erkranken nicht, tragen aber eine Erinnerung an den Kontakt mit sich, was sich im Tuberkulintest als positive Reaktion zeigt. Angesteckte Personen sind für ihr eigenes Umfeld nicht ansteckend.

 

Am häufigsten ist die Lungentuberkulose, es können aber auch andere Organe befallen sein. Eine rasche Diagnose und Behandlung ist daher sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Menschen, die mit ihnen in Kontakt gekommen sind, äusserst wichtig. Die Medikamente töten die Bakterien ab, worauf sich der Organismus wieder erholen kann.

 

Tuberkulose (TB) ist in der Schweiz eine seltene Krankheit geworden: Pro 100'000 Einwohner erkranken jährlich weniger als zehn Personen, und es stirbt praktisch niemand mehr daran. Dennoch bleibt das Problem Tuberkulose bestehen. Weltweit bleibt die Tuberkulose eine der häufigsten und schlimmsten Infektionskrankheiten. Jährlich erkranken neun Millionen Menschen neu an Tuberkulose; davon sterben ungefähr drei Millionen an der Krankheit. In der Schweiz sind meist ältere oder an einer chronischen Krankheit leidende Personen betroffen sowie Immigranten, Alkohol- oder Drogenabhängige und HIV-Infizierte.

 

Symptome

  • Husten, manchmal mit Blutbeimengung
  • Ungewollte Gewichtsabnahme
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Leichtes Fieber
  • Nachtschweiss
  • Schmerzen in der Brust

 

Letzte Aktualisierung: Januar 2011