Didgeridoo

News Bild

 

Die Ig-Nobelpreise werden jährlich für die abwegigsten Forschungsresultate
verliehen. «Ig» steht für ignoble, was etwa mit «schmachvoll» übersetzt werden kann. Auf die Forschungsprojekte trifft dies aber gar nicht immer zu. Ausgezeichnet werden Projekte, die auf den ersten Blick zum Lachen, dann aber zum Nachdenken anregen. 

Ig-Nobelpreis für Schweizer Forscher

Zu den Gewinnern des diesjährigen Ig-Friedensnobelpreis gehören auch Prof. Dr. med. Milo Puhan (Vorstandsmitglied von LUNGE ZÜRICH) und Dr. med. Otto Brändli (ehemaliger Präsident von LUNGE ZÜRICH). Unter ihrer Leitung gelang es einem vierköpfigen Forschungsteam, zu beweisen, dass das regelmässige Spielen von Didgeridoo Symptome einer obstruktiven Schlafapnoe lindern kann. Die Vibrationen, die beim Spielen entstehen und die spezielle Atemtechnik, die angewendet wird, führen dazu, dass die Halsmuskulatur gestärkt wird und die Patienten dadurch nachts weniger schnarchen. Dass dies entscheidend zum Frieden im Schlafzimmer beiträgt, ist wohl nicht zu bestreiten.

Vier Monate bis zum Erfolg

Die Idee für das Forschungsprojekt kam eher zufällig. Alex Suarez, selber Schlafapnoe-Patient und begeisterter Didgeridoo-Spieler, bemerkte, dass seine Symptome schwächer wurden, wenn er spielte, und ermutigte die beiden Forscher zur Studie. Insgesamt wurden für die Studie 25 an leichter Schlafapnoe erkrankte Probanden untersucht. Während die einen als Vergleichsgruppe dienten, spielten die anderen während vier Monaten regelmässig Didgeridoo. 
LUNGE ZÜRICH erkannte das Potential der Studie sofort und finanzierte 2005 das Forschungsprojekt.

Wenn Sie sich für eine Didgeridoo-Therapie interessieren, dann erfahren Sie auf www.asate.ch mehr dazu.

Weitere Informationen

Zuletzt geändert:
4. Oktober 2017