Behandlung von COPD

COPD ist nicht heilbar. Wird die Krankheit aber frühzeitig erkannt, lässt sich der Krankheitsverlauf verlangsamen. Medikamente können Beschwerden lindern und körperliches Training die Leistungsfähigkeit verbessern.

Unabdingbar: der Rauchstopp

Nur durch einen Rauchstopp wird die weitere Zerstörung der Lunge gebremst. Es lohnt sich deshalb in jedem Krankheitsstadium, mit dem Rauchen aufzuhören.

Medikamente lindern Beschwerden

Atemwegserweiternde Medikamente können die Beschwerden und die Atemnot bei körperlicher Anstrengung lindern. Die Medikamente werden einmal oder mehrmals pro Tag inhaliert oder eingenommen. Diese Behandlung verhilft zu einer verbesserten Lungenfunktion, zu grösserer Leistungsfähigkeit und somit zu höherer Lebensqualität. Im fortgeschrittenen Stadium wird die Entzündung in den Bronchien teilweise auch mit inhalierbaren Kortisonpräparaten behandelt.

Grippe- und Pneumokokkenimpfung

Menschen mit COPD sollten sich zur Vorbeugung von Atemwegsinfektionen impfen lassen: einmal jährlich gegen Grippe und alle fünf bis sechs Jahre gegen einen verbreiteten Erreger der Lungenentzündung – die Pneumokokken.

Training erhöht Leistungsfähigkeit

Menschen mit COPD sind oft untrainiert. Sie vermeiden körperliche Anstrengung, weil diese zu Atemnot führt. In der Folge führen immer geringere Belastungen zu immer stärkerer Atemnot. Dieser Teufelskreis lässt sich durchbrechen. Zum Beispiel mit pulmonaler Rehabilitation oder durch Teilnahme an spezialisierten Trainingsgruppen. Hier finden Sie verschiedene Kurse für Menschen mit COPD.

Sauerstofftherapie verbesser Lebensqualität

Bei fortgeschrittener COPD kann bei den Betroffenen chronischer Sauerstoffmangel auftreten. Dieser wird durch eine Sauerstofftherapie ausgeglichen, die das Atmen erleichtert und die Lebensqualität verbessert.

Weitere Informationen

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Zuletzt geändert:
25. Oktober 2017