Informationen zur Coronavirus-Impfung

Die Situation rund um das Coronavirus COVID-19 ändert sich sehr rasch und die Empfehlungen bzw. Weisungen des BAGs werden laufend angepasst. Die aktuellsten Informationen erhalten Sie auf der Webseite des BAGs oder unter 058 377 88 92 
(täglich 6-23 Uhr).

LUNGE ZÜRICH führt keine Coronavirus-Impfungen durch. Informieren Sie sich bitte bei der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, bei der oben erwähnten Hotline oder bei Ihrem Hausarzt. 

Weiterführende Informationen zum Impfablauf im Kanton Zürich finden Sie hier.

Gibt es eine bestimmte Priorisierung von Zielgruppen?

Alle Personen, wohnhaft im Kanton Zürich, ab 12 Jahren können einen Impftermin buchen. Bitte informieren Sie sich bei Interesse auf der Webseite der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich.  
 

Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist weiterhin wichtig:
Auch wenn eine Impfung vor einer Erkrankung schützt, ist heute noch nicht klar, in welchem Masse sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützt. Bis auf Weiteres bleiben die Hygiene- und Verhaltensregeln wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen.

Ist die Coronavirus-Impfung freiwillig?

Die Impfung ist freiwillig. In der Schweiz herrscht keine Impfpflicht und es ist, gemäss Bund, auch keine vorgesehen. 

Was kostet die Coronavirus-Impfung?

Die Coronavirus-Impfung ist kostenlos. 

Was bringt es, wenn ich mich impfen lasse?

Sie tragen dazu bei, dass die Anzahl von schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle sinkt. Zudem schützen Sie sich mit der Impfung selbst. Gleichzeitig wird das Gesundheitssystem entlastet. Spitalkapazitäten können aufrechterhalten werden und das medizinische Personal wird entlastet. 
Negative soziale und wirtschaftliche Folgen aufgrund der Covid-19-Pandemie werden reduziert. 

Wie oft muss ich mich impfen lassen?

In der Regel sind für den Impftschutz zwei Impfungen im Abstand von 3 bis 4 Wochen notwendig.

Haben Sie eine COVID-Infektion durchgemacht?
Die Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) empfiehlt in diesem Fall die erste Impfung erst sechs Monate nach der Erkrankung durchzuführen. Ausgenommen davon seien Risikopatienten. Ihnen rät die EKIF, die erste Impfung drei Monate nach einer Infektion zu erhalten. 

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürch schreibt auf Ihrer Webseite folgendes:
«Zudem wird neu empfohlen, Personen mit bestätigter COVID-19-Erkrankung nur noch eine Dosis mRNA-Impfstoff zu verabreichen. Studien zeigen, dass Personen mit einer symptomatischen Erkrankung und einer Impfdosis eine ähnlich gute Immunantwort aufbauen wie Personen ohne COVID-19 nach zwei Impfdosen. Hiervon ausgenommen sind immunsupprimierte besonders gefährdete Personen, welche weiterhin zwei Impfdosen erhalten sollen.»

Wie sicher ist der Coronavirus-Impfstoff?

Weil die Sicherheit der Impfstoffe an oberster Stelle steht, werden diese von der Schweizerischen Arzneimittelbehörde Swissmedic einer strengen wissenschaftlichen Kontrolle unterzogen. Sie werden erst zugelassen, wenn ihre Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität gewährleistet sind.
Diese wird auch nach der Zulassung weiterhin überwacht. Der erste Impfstoff von Pfizer-BioNTech wurde am 19. Dezember 2020 zugelassen. Swissmedic erteilte am 12. Januar die Zuslassung für den Impfstoff der Firma Moderna. Zwei weitere Impfstoffkandidaten von AstraZeneca und Janssen-Cilag befinden sich zurzeit bei Swissmedic noch im Zulassungsverfahren. Aufgrund der Dringlichkeit wird ein beschleunigtes Zulassungsverfahren durchgeführt. Dabei werden aber keine Überprüfungen ausgelassen, sondern die Prozesse organisatorisch beschleunigt, wodurch bei gleichbleibender Sorgfalt weniger Zeit benötigt wird. Vor der Zulassung wird ein Impfstoff an 30'000 bis 50'000 Freiwilligen getestet. Die Ergebnisse dieser Studien geben Aufschluss über dessen Wirksamkeit und Sicherheit.

Swissmedic rät dringend davon ab, Medikamete oder Impfstoffe online einzukaufen

Swissmedic warnt vor Betrügern im Internet, die online Medikamente oder sogar einen vermeintlichen Coronavirus-Impfstoff verkaufen. Oft gäben sich diese als Arzt oder Online-Apotheke aus. Dies birgt, gemäss Swissmedic, eine grosse Gefahr. Personen würden so Arzneimittel oder Impfstoffe ohne Wirkstoff, oder noch schlimmer, mit gefährlichen Wirkstoffen, erhalten. Oft werde nach der Vorauszahlung auch gar nichts geliefert. 

Weitere Informationen

Zuletzt geändert:
26. Juli 2021