Seltene Lungenkrankheiten

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AAT)

Der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist eine seltene Erbkrankheit. Sie betrifft vor allem die Lunge, seltener auch die Leber. Die ersten Symptome sind Husten, Auswurf und Atem­not. Diese ähneln denen einer COPD. Sie treten jedoch meist früher auf als bei COPD und die Krankheit schreitet schneller voran. Für eine spezifisch ausgerichtete Therapie ist eine frühe Diagnose wichtig.

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Cystische Fibrose (CF)

Die Cystische Fibrose (CF), auch Mukoviszidose genannt, ist eine vererbte Störung des Stoffwechsels. Jedes 2‘700ste Neugeborene in der Schweiz  ist von der Erbkrankheit betroffen. Bei der Krankheit bildet sich zäher Schleim in verschiedenen Organen und beeinträchtigt ihre Funktionstüchtigkeit. Das Hauptsymptom ist ein chronischer Husten mit zähem Auswurf. Die Krankheit ist nicht heilbar.

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Idiopathische Lungenfibrose (IPF)

Die Idiopathische Lungenfibrose ist eine seltene, aggressive und schnell fortschreitende Lungenerkrankung ungeklärter Ursache. Sie führt zu schwerer Atemnot und Invalidität. Die chronische Krankheit betrifft fast ausschliesslich Menschen, die älter als 50 sind. An neuen Therapien wird intensiv geforscht.

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Pulmonale Hypertonie (PH)

Die Pulmonale Hypertonie ist eine seltene, chronische und lebensbedrohliche Erkrankung. Bei der Pulmonalen Hypertonie erhöht sich der Blutdruck in den Lungenarterien abnormal. Die Funktionen von Herz und Lunge sind dadurch stark beeinträchtigt, was sich in einer eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit und letztendlich einer verkürzten Lebensdauer niederschlägt.

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Sarkoidose

Rund 3‘500 Menschen leiden in der Schweiz an Sarkoidose. Bei der seltenen Krankheit bilden sich entzündliche Knötchen unterschiedlicher Grösse in verschiedenen Organen. Am häufigsten betroffen ist die Lunge. Die Symptome sind sehr unterschiedlich, was die Diagnose schwierig macht. Die genauen Ursachen der Krankheit sind bis heute ungeklärt.

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SARS

Zwischen November 2002 und Juni 2003 erregte die Lungenkrankheit SARS weltweit grosses Aufsehen. Mehrere Tausend Personen erkrankten am neuen Virus, Hunderte starben daran. Mitte 2003 konnte SARS eingedämmt werden. Seither besteht gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die öffentliche Gesundheit keine unmittelbare Gefahr mehr.

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Zuletzt geändert:
3. Oktober 2017